LONG HAIR DON’T CARE // MY CURRENT HAIR ROUTINE

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Heute gibt es endlich einen von Euren lang ersehnten Posts: meine aktuelle Haarroutine. Auch wenn sie für mich nichts neues ist, denn die meisten Produkte benutze ich mittlerweile seit über anderthalb Jahren regelmäßig. Ich kann also wirklich behaupten, dass sie meinen Haaren in den letzten Jahren gut getan haben. Denn sie sind so lang und gesund gewachsen, wie das letzte mal vielleicht in meinen jungen Teenie-Jahren, bevor ich sie irgendwann mit Intensivtönungen, Lockenstäben, Extensions und anderen Dingen malträtiert habe.

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Also fangen wir mit der Basis an. Einem guten Shampoo. Ich habe beide Varianten von Rahua ausprobiert, wobei mir das Voluminous Shampoo sowohl vom Geruch als auch von der Wirkung für meinen Schopf etwas besser gefallen hat als das Original. Beide Shampoos sind 100% natürlich (organisch), frei von Gluten, Silikonen, Sulfaten, Parabenen und künstlichen Inhaltsstoffen. Das Voluminous Shampoo riecht sehr angenehm nach Lavendel, Zitrone und Eukalyptus und ist außerdem wahnsinnig ergiebig – ich verwende es im Schnitt 8 Monate und daher ist der Preis auch vollkommen in Ordnung. Meine empfindliche Kopfhaut zickt sich nach dem Waschen nicht rum und die Haare glänzen und fühlen sich kräftig an. Deshalb habe ich es auch schon so oft nachgekauft und ich brauche aktuell wieder Nachschub!

Ich wasche meine Haare im Schnitt nur alle 6-8 Tage, außer ich habe schweißtreibenden Sport gemacht. Im Fall reicht mir sonst eine kleine Ladung transparentes Trockenshampoo von Klorane oder neuerdings von Oscar Blandi zum Auffrischen zwischendurch. Ich wasche meine Haare immer zwei Mal mit Shampoo, einmal mit kurzer Kopfmassage und ein weiteres Mal zum Einwirken des Shampoos.

Gelegentlich verzichte ich auf den Conditioner und mache stattdessen eine Haarmaske von Rahua, die ich 10-15 Minuten einwirken lasse. Quasi ein Spa-Treatment für meine Haare. Vor allem im Winter brauchen sie wegen der ganzen Wollpullis noch eine Portion mehr Pflege. Die Maske nährt die Haare wirklich gut und das sieht man auch sofort. Ich kämme diese mit einem Tangle Teezer, der Ikoo Brush oder einem grobzinkigem Marlies Möller Kamm vom Ansitz bis in die Spitzen. Nach dem Ausspülen, wickel ich mir mit einem Handtuch einen Turban um den Kopf und lasse meine Haare erst mal so „trocknen“.

In der Zeit creme ich mich ein, ziehe mich an und schminke mich. Darauf folgt eine Pipette des nicht ganz günstigen Rahua Elixiers, das ich in den Längen meiner Haare verteile. Für mich ist es das beste Haaröl überhaupt und das wichtigste Haarprodukt in meiner Routine. Ich glaube wirklich an die Wirkung und daran, dass es meine Haare verändert hat. Sie sehen so viel besser aus seitdem ich es regelmäßig verwende. Hier hatte ich schon mal ausführlich darüber geschrieben. Ich entwirre meine Haare dann grob mit den Fingern und gebe zusätzlich drei Sprühstöße Hitzeschutz von Phyto über den Schopf, wenn ich meine Haare nicht an der Luft trocknen lassen kann. Dann puste ich sie erst auf mittlerer Stufe locker trocken und föhne sie später in kleineren Partien über eine große Regincos Rundbörste glatt. (Regincos macht die besten Rundbürsten!) Das geht mittlerweile recht schnell und die Haare bekommen so deutlich mehr Glanz.

Um sie auskühlen zu lassen, drehe ich sie zu einem Dutt ein und befestige ihn mit einer großen Haarklemme. Zum Schluss kommt der Pony dran. Der erfordert immer ein bisschen mehr Geduld und Spucke. Ich teile ihn in der Mitte und muss ihn dann ebenfalls über die Rundbürste glattföhnen. Durch meinen Wirbel gelingt das allerdings nicht immer und ich muss mit etwas Haarspray, Bobby Pins oder einer Mütze nachhelfen. Kurz bevor ich das Haus verlasse, nehme ich die Haarklemme raus und löse den Dutt locker mit den Fingern. So komme ich zu meinen sanften Wellen, die dennoch glatt und glänzend sind. Früher hatte ich zwar immer Naturlocken, aber leider sahen diese nie gepflegt, sondern immer frizzy und trocken aus.

Meine Haare bürste ich außerdem zwischen den Haarwäschen immer mit einer meiner Bürsten von June Ainscough oder Mason Pearson. Und vor dem Schlafengehen flechte ich mir mit einem Blax Haargummi einen lockeren französischen Zopf. Das gibt ebenso schöne Wellen und verhindert Knoten und andere Katastrophen.

Als nächstes würde ich gerne noch das silikonfreie Finishing Treatment testen. In den Sommermonaten neige ich zu trockenen Haarspitzen und das könnte ich sehr gut damit vorbeugen. Hat jemand Erfahrung damit?

Wie sieht es bei Euch aus? Worauf schwört Ihr bei Euren Haaren? Oder wechselt Ihr immer wieder Shampoos?

15 Comments

  1. Barbara März 3, 2015 / 2:16 pm

    Ich überlege schon länger, mir eine Mason Pearson zuzulegen, und die Rahua-Reihe sieht man derzeit ohnehin überall. Tolle Routine!!

    • Anja März 3, 2015 / 2:43 pm

      Die Mason Pearson ist super, Barbara. Die kann ich nur empfehlen. Ich dachte nicht, dass es so ein Unterschied macht, was für eine Bürste man nimmt. Die junior Variante reicht mir völlig und ist deutlich günstiger!
      In Sachen Pflegeprodukten bin ich sehr konservativ. Die Haarpflege habe ich seit längerem komplett auf Alverde umgestellt und benutze davon Shampoo und Spülung und zwischendurch mal eine Kur für trockenes Haar. Damit bin ich sehr zufrieden. Da ich viel Sport mache, bleibt häufiges Haarewaschen leider nicht aus und dann möchte ich nicht noch mit Chemie das Haar strapazieren.
      Mit ölen komme ich nicht wirklich zurecht. Das ging bis jetzt in die Hose. Aber ich möchte mir demnächst etwas von Kevin Murphy gönnen. Das Young Again fand ich bei einem Friseurbesuch mal so toll.
      Die Rundbürste werde ich mir mal genauer ansehen, das ist ein guter Tip! Danke dafür.

      • ari März 3, 2015 / 9:57 pm

        Gerne, liebe Anja. Ich liebe die MP auch total, bin aber mit June Ainscough auch zufrieden. Die Young Again Serie bekomme ich immer beim Friseur. Das ist schon toll. Aber meines Erachtens mit Silikonen. Da versuche ich so gut es geht drauf zu verzichten. Liebe Grüße!

        • Anja März 4, 2015 / 1:16 pm

          Ach wirklich? ich dachte die KM Produkte wären frei davon…. Mmh, dem gehe ich dann nochmal nach. Danke für den Hinweis!

    • ari März 3, 2015 / 9:57 pm

      Merci! Die MP lohnt sich. Investition fürs Leben!

  2. Cashy März 3, 2015 / 4:19 pm

    Ich habe das Finishing Treatment! Ich vermute heimlich, dass es der Conditioner in Tiegelform ist :) Toll ist er aber trotzdem. Ein wenig wie die Phyto Haartagescreme nur etwas reichhaltiger. Rahua ist wirklich der Knaller. Ich hatte nie so schöne Haare wie jetzt (blond, lang, gefärbt, trocken). Wahrlich der heilige Gral unter den Shampoos. Noch mal vielen Dank für den Tipp. Die Bürste brauch ich dann wohl auch noch ;)

    • ari März 3, 2015 / 9:54 pm

      Ah wie toll. Ich liebe Die Phyto Tagescreme. Dann wäre das ja eventuell wirklich was zum ausprobieren. Danke dir! Und die Bürsten sind alle prima!

  3. Isabelle März 3, 2015 / 11:41 pm

    Hallo Ari,

    super Routine! Die Rahua-Shampoos wollte ich mir schon länger zulegen. Jetzt hast du mich auf jeden Fall überzeugt sie mal auszuprobieren :-).

    Hast Du eigentlich schon Erfahrungen mit den Alexandre de Paris-Haarbürsten (Naturborsten) gemacht und wenn ja, würdest Du sie empfehlen?

    Liebe Grüße,
    Isabelle

  4. Julia März 4, 2015 / 11:44 am

    Liebe Ari,

    magst du verraten wie du deine June Ainscough Bürste so schön „sauber“ hältst? Auch ich bin seit ca. 1,5 Jahre stolze Besitzerin, muss aber sagen, dass mein Modell lange nicht mehr so hübsch aussieht wie deins (trotz regelmäßigem waschen und blonden Haaren). Hast du eine bestimmte Technik oder benutzt du ein bestimmtes Produkt um sie zu reinigen? Ich benutze ganz normales, silikonfreies Shampoo und trotzdem bleibt immer noch etwas „Reststaub“ zwischen den Borsten hängen. Danke dir schon mal!

    LG

  5. Ariane März 5, 2015 / 7:19 am

    Hallo! Dein Post kommt wie gerufen, da ich gerade vor dem Ründbürstenkauf stehe. Ich schwanke zwischen der von dir gelobten Korkrundbürste und einer Olivia Garden (thermal anti static oder ceramic). Kannst du Tipps geben, mit welcher Frau glücklicher wird? Danke und Gruß
    Ariane

  6. Anastasia März 7, 2015 / 7:58 pm

    Das Finishing Treatment ist super! Damit schauen die Haare gleich so aus, wie sonst erst nach paar Tagen, nicht so „aufgeplustert“ und mit abstehenden einzelnen Haaren.
    Die Haare werden dadurch nicht fettig sondern wunderschön gesund und glatt. Auch auf trockenen Haaren und eben zwischendurch ein Hammer! Du wirst es lieben :)

    Als Trockenshampoo kann ich auch das Seidenpuder von Dr. Hauschka empfehlen. Klappt super und man kann es auch anders einsetzen.

  7. Jael März 8, 2015 / 6:20 pm

    Liebe Ari, wie hast du’s denn hinbekommen, deine Haarwäsche auf alle 6-8 Tage hinauszuzögern, ohne dass sie dazwischen anfangen zu fetten?

  8. Anna März 9, 2015 / 8:55 pm

    Liebe Ari,

    ja das alle 6-8 Tage Haare waschen klingt toll. Aber für meine Haare leider unrealistisch. Hängt es mit deiner Haarstruktur zusammen oder hat sich durch das Shampoo etwas verändert? Dann kaufe ich es sofort ;)

  9. Franzi März 15, 2015 / 8:03 pm

    Hallo Ari,

    danke für das Teilen Deiner Routine! Ich wasche meine Haare auch nur 1x in der Woche und kann das nur jedem empfehlen, da das Haar und die Kopfhaut durch das viele Waschen, Föhnen und Stylen so beansprucht werden. Zwischendurch ein bißchen Trockenshampoo und ein paar gute „Bad Hair Day“-Frisuren helfen die Zeit bis zum nächsten Waschgang zu überbrücken. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass man gleichzeitig Produkte spart und sich so eher etwas hochwertiges gönnen kann.

    Liebe Grüße,
    Franzi

  10. jen März 21, 2015 / 11:44 pm

    Mich interessiert auch brennend, wie man dazu kommt, seine Haare nur einmal in der Woche zu waschen. Nach 2 Tagen habe ich reines Fett und super juckende Kopfhaut auf dem Schädel… Und ich verwende schon seit Jahren nur sehr sanfte Naturkosmetik, föne und style so gut wie nie, sondern lasse nur Lufttrocknen!

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