UPDATE // SPRING IS HERE AND SO AM I!

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Ihr Lieben, Ihr habt Euch sicher schon gewundert, weshalb es hier seit einem Monat nichts zu lesen gibt. So eine lange Blog-Pause habe ich nicht mal nach der Geburt von Luca eingelegt. Hätte ich diese Pause geplant, dann hätte ich Euch sicher vorgewarnt, aber die Zeit verging so rasend schnell und dann sind noch ein paar unschöne Ereignisse dazugekommen. Kurzum.   Ich habe mich letzte Woche nach kurzen, aber sehr intensiven und arbeitsreichen vier Monaten von meinem aktuellen Redaktionsjob getrennt und habe daraufhin entschieden, dass mein Fokus von nun an Primer & lacquer sein wird.

Für mich war die Zeit bei einem Printmagazin zwar sehr lehrreich und aufregend, aber eben auch wenig vereinbar mit meiner Idee von einem Familienleben. Versteht mich nicht falsch: Ich arbeite wirklich sehr gerne und viel, aber in dem Fall hat es aus verschiedenen Gründen nicht funktioniert. Und nun muss ich Euch Mamis da draußen mal fragen, wie Ihr das macht? Habt Ihr Arbeitgeber, die flexible Arbeitszeiten, Home Office oder Krankzeiten von Kindern tolerieren? Was ist wenn die Kita schließt, Ihr aber noch in einem Meeting festsitzt? Werden Überstunden an Wochenenden und Abenden oder mehrtägige Geschäftsreisen einfach so vorausgesetzt? Kennt Ihr alle Notfallmamas für solche Eventualitäten? Werdet Ihr auch manchmal komisch von Kollegen angeschaut, wenn Ihr schon um 15:30 Uhr das Büro verlasst, obwohl Ihr Teilzeit eingestellt seid und schon um 9 Uhr angefangen habt? Nicht, dass mir das alles so im Detail passiert wäre, aber ich höre es immer häufiger von Müttern in meinem Bekanntenkreis und ich finde da liegt genau das Problem. Wir könnten alle locker 20 – 30 Stunden in der Woche arbeiten gehen und genügend Zeit für unsere Kinder haben, aber eben nur, wenn wir Support von unseren Arbeitgebern haben (und natürlich mit Hilfe von tollen Partnern und Betreuerinnen oder eben der lieben Omi oder einem Babysitter.)

Für mich steht meine kleine Familie von Beginn an an allererster Stelle und ich möchte gerne so viel Zeit, wie nur möglich mit meiner Tochter und meinem Freund verbringen. Deshalb ist es für mich auch keine Option Luca von früh morgens bis 18 Uhr in eine Kita oder zu einer Tagesmutter zu geben. Zumindest würde ich mir das zu diesem Zeitpunkt nicht ansatzweise vorstellen können. Irgendwann wird sie älter sein, richtig gute Freunde haben, bei denen sie die Nachmittage verbringt, aber aktuell möchte ich sie nicht den ganzen Tag weggeben. Viel mehr als das gemeinsame Frühstück und Abendbrot und die Gute-Nacht-Geschichte würde uns dann nämlich nicht bleiben. Daher möchte ich die sechseinhalb Stunden täglich, in der sie seit letzten August in den Kinderladen geht, effektiv nutzen und statt klassischer Anstellung lieber selbstständig arbeiten. Und das geht aus meiner bisherigen Erfahrung wohl am besten, wenn ich mein eigener Boss bin.

Leider wurde mir bei meinem Vorhaben zwischenzeitlich ein Strich durch die Rechnung gemacht und mein Blog lahm gelegt. Erst wurde er 1:1 von einem Betrüger in den USA kopiert und unter neuem Namen und Impressum veröffentlicht und dann wurde auch noch mein Blog-Zugang gesperrt, weshalb ich tagelang nicht darauf zu greifen konnte. Der Albtraum eines jeden Bloggers ist für mich also wahr geworden und ich bin immer noch fassungslos. Das Ganze ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten und ich habe leider immer noch keine Lösung gefunden, wie man so einem Ar*** und seinen Machenschaften den Garaus macht. Leider wird heutzutage immer mehr geklaut, kopiert, geklont und gehackt und in wenigen Fällen kann man wirklich etwas dagegen tun. Meist ist es mit viel Arbeit, Geduld, einem Anwalt und Kosten verbunden. Lässt man es also einfach so bleiben und lebt damit, oder kämpft man dafür, dass die Seite gelöscht wird und im schlimmsten Fall unter anderem Namen wieder auftaucht? Ich weiß es nicht. Ich habe mich so krass geärgert, dass ich am liebsten alles hingeworfen hätte.

Zum Glück konnte ich in den letzten Tagen des „Nichttuns“ auch mal wieder so richtig abschalten und habe mich nach einem ausgedehnten Spa-Besuch und ein paar schönen Mama-Tochter-Tagen dafür entschieden, weiterzumachen und das Problem Schritt für Schritt zu lösen. Jetzt müsst Ihr mir die Daumen drücken, dass keine weiteren Blog-Katastrophen passieren und dem Typ – wer auch immer es sein mag – der Computer um die Ohren fliegt. Und wer einen guten Rat weiß, kann mir natürlich gerne schreiben. In der Zeit werde ich hier meine Bilder mit Wasserzeichen oder Schriftzügen versehen.

Und da es in den letzten Wochen so wenig von mir zu sehen gab, gibt es heute ein Outfit vom letzten Flohmarkt-Spaziergang am Wochenende, das gar nicht zum Veröffentlichen geplant war. Ich trage meine neue Closed Pedal Pusher – eine richtige Mom-Jeans – Sneakers von Superga (im Sale), einen gestreiften Pulli von Cos, eine Bomberjacke von Vladimir Karaleev die ich schon länger besitze und liebe und meine Céline Trio Bag, aufgehübscht mit einem bunten Bommel von Clare Vivier in Zusammenarbeit mit & Other Stories. Die Sonnenbrille ist von RayBan und der Skinny Eternity Ring von Monica Vinader.

SHOP THE LOOK

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41 Comments

  1. marie April 17, 2015 / 10:54 am

    Liebe Ari,

    deine ehrlichen Worte beeindruck mich sehr und ich hoffe, du wirst uns weiterhin an deinen Lösungsansätzen zur Familie und Job teilhaben lassen. Bitte fühl ich dich darin bestärkt, dieses gesellschaftlich wirklich wichtige Thema anzusprechen.

    Ganz vorbei an diesem Thema hätte noch eine Frage an dich: Ich muss ganz dringend zum Friseur, kannst du einen Salon in Berlin empfehlen, der sich mit langen Haaren gut auskennt? Meine letzten Besuche waren eher traumatisch und ich würde meine Haare gerne in gute Hände geben.

    Liebe Grüße!

  2. Tanja April 17, 2015 / 12:08 pm

    Liebe Ari,

    ich kann deine Entscheidung sehr gut verstehen. Ich arbeite auch in der Mode und eine Festanstellung wäre mit meiner Kleinen undenkbar gewesen. Ich habe das Glück das ich freiberuflich viel flexibel arbeiten kann und habe mich nebenbei mit einem Label selbstständig gemacht für das ich, sobald mein Kind größer ist von Jahr zu Jahr mehr arbeiten möchte.
    Sollte ich Erfolg haben, werde ich als Unternehmerin alle Muttis in Teilzeit anstellen! :-)

    hier ist ein Link zu meinem Label
    http://www.facebook.com/BlackVelvetCircus

    Liebste Grüße Tanja

    • ari April 19, 2015 / 10:44 pm

      Liebe Tanja, wie toll! Ich habe mir eben deine Seite angeschaut. Ich möchte alles haben. Wahnsinnig gut. Und danke für die lieben Worte!

  3. Diana April 17, 2015 / 12:21 pm

    Liebe Ari,

    ich finde es toll dass du deinen Job aufgegeben hast um mehr Zeit mit deiner Familie zu verbringen. Es ist nämlich überhaupt nicht leicht dass alles unter einen Hut zu bekommen. Ich merke das selber andauernd. Ich habe Zwillinge im Alter von 5 Jahren und arbeite in Teilzeit 19 Stunden. Oft haben genau die 2 Kollegen frei (oder sind unterwegs) die mit mir zusammen arbeiten. Und genau an diesen Tagen passiert es dann dass ein Kind krank ist, plötzlich Fieber hat oder sonst was. Dann stecke ich immer in diesem Zwiespalt und weiß oft nicht was ich tun soll. Die Oma ist auch nicht immer greifbar. Außerdem merke ich auch dass die Kollegen schief gucken wenn ich um 15Uhr gehen muss weil der Kindergarten schließt.
    Ehrlich gesagt ärgert mich dass alles sehr. Denken denn alle wir Mütter gehen nach Dienstschluss an den Strand oder auf die Couch? Und wenn ein Kind nunmal krank ist muss es doch möglich sein sich ohne Ärger und schlechtem Gewissen krankmelden zu können.

    LG – Diana

  4. Kristina April 17, 2015 / 12:22 pm

    Liebe Ari, schön von dir zu lesen und viel Kraft für die kommenden Wochen! Ich bin mir sicher, du findest deinen ganz persönlichen Weg. Lass dir nicht zu viel Energie rauben und sei dir gewiss, du bist nicht allein. Ich hab großen Respekt vor jeder Mama, die ihren eigenen Traum von Beruf und Karriere lebt – wie intensiv auch immer – und dabei noch Zeit für sich und ihre Familie findet. Ich stehe da selbst, selbstständig und noch ohne Kinder, vor einer ewigen Aufgabe. Wie bringt man Arbeit und Privatleben in Balance? Wahrscheinlich bleibt es immer spannend, Hauptsache man ist mit dem Herzen dabei. Alles Liebe!

  5. louiseclara April 17, 2015 / 12:33 pm

    liebe ari, good to have you back! gute energien und power wünsche ich dir sowohl mit familie, den neuen aufgaben mit dem blog und natürlich mit der sache des betrügers. tief durchatmen und durchstarten! viele sonnenstrahlen und grüße aus hamburg, louise ach und, pinsel sind super nochmal vielen dank!

  6. Julia April 17, 2015 / 12:36 pm

    Liebe Ari,

    auf dass dem Typen wirklich der Computer um die Ohren fliegt – ich wünsche Dir einen guten Start in Deine Selbstständigkeit und bin beschämt darüber, dass Teilzeit offensichtlich nur bei Beamten oder im öffentlichen Dienst möglich ist. Ansonsten glauben trotzdem alle, Meetings und die Beantwortung von Mails wären rund um die Uhr möglich…

  7. grace April 17, 2015 / 1:00 pm

    Liebe Ari,

    bloß nicht runter kriegen lassen von diesen Fieslingen!
    Schön, dass du dennoch weiter machst :)

  8. Mimi April 17, 2015 / 1:21 pm

    Liebe Ari,

    ich bin selbst Mama von einem 2 1/2- Jährigen Spatzl und finde deine Herzens- Entscheidung einfach nur wunderbar!!!! Ich arbeite im öffentlichen Dienst (klingt viell nicht so aufregend, aber ich mag meine Arbeit wirklich sehr gern) und da ist alles Super geregelt. Abgesehen von einem tollen Arbeitgeber, ist auch mein direkter Chef super (er hat selber zwei kleine Kinder und versteht, dass es nicht leicht ist, alles zu bewältigen und weiß, dass mein Kind für mich einfach an erster Stelle steht- so wie für ihn seine Kinder). Ich bin sehr dankbar dafür!
    Als Juristin war es aber für mich auch klar, dass ich nie einen klassischen Juristen- Beruf, z.B. als Rechtsanwältin ausüben werde, denn da kann man das Privatleben nicht so einfach vom Berufsleben trennen…es gibt quasi keinen Feierabend.
    Und das finde ich, ist ja das Wichtige: dass ich einfach unbeschwert Zeit mit meinem Kind und Mann verbringen kann!
    Daher wünsch ich Dir viel unbeschwerte, glückliche Zeit mit Deiner Familie!
    Liebe Grüsse
    Mimi
    (Sorry für den elendig langen Text ;-))

    • Sveni April 17, 2015 / 5:07 pm

      Ja, ich finde auch, dass das sehr viel auch auf die Branche und das Unternehmen ankommt. Ich habe BWL studiert und arbeite im Finanzbereich eines großen Konzerns. Dort arbeiten viele Frauen in Teilzeit und das ist überhaupt kein Problem. Generell sind wir dazu angehalten, auch keine Überstunden zu machen. Den direkten Vergleich habe ich mit der Medienbranche, in der ich vorher war – da war es undenkbar. Ganz nebenbei verdienen meine heutigen Kolleginnen in TZ mehr als in den Medien in VZ ;-). Vielleicht wäre es ein Weg, schon nach dem Schulabschluss zu überlegen, ob man später einmal Kinder haben möchte und welche Branche sich da am besten anbietet?

      • ari April 19, 2015 / 10:19 pm

        Ein Traum. Aber ich hätte meinen Beruf nicht gerne danach gewählt, ob man sich da Kinder „leisten“ kann oder nicht..

        • Magdalena Mai 7, 2015 / 1:37 pm

          Eine Umarmung für diese Aussage! Es muss doch beides gehen.

          Alles Gute mit deiner Entscheidung,
          herzlich,
          Magdalena

  9. Mareice April 17, 2015 / 1:32 pm

    Liebe Ari,

    vielleicht sollten wir den Begriff „Vereinbarkeit“ umbenennen in „Un-Vereinbarkeit“. Es ist wirklich nicht einfach – und ich glaube, wir sind sogar noch in einer privilegierten Position, denn wir haben die Wahl, angestellt oder selbständig zu arbeiten.
    Bzw. blieb mir gar keine andere Wahl, als mein eigener Boss zu sein, denn wenn ich bei Vorstellungsgespräch meine behinderte Tochter erwähnte, war das immer ein Grund für die Personalmenschen, sich gegen mich zu entschieden. Trotz einer gut funktionierenden Infrastruktur rund um meine behinderte Tochter.

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall gute erste Schritte in der neuen Selbständigkeit und hoffe, Du bleibst in Zukunft verschont von technischen Widrigkeiten.

    Liebe Grüße auch an Luca (unbekannt) und Rainer (bekannt) :)
    von Mareice

    • ari April 19, 2015 / 10:47 pm

      Liebe Mareice, da hast du wohl recht. Wir sind noch in einer besseren Position. Dennoch müssen sich grundlegend ein paar Dinge ändern. Ich hab mich in meinen letzten Jobs leider nie richtig mit Kind aufgehoben gefühlt..
      Und btw. ich hab dich gestern im Park gesehen, aber du warst so vertieft.. ;)

      Liebe Grüße zurück!

  10. Johanna April 17, 2015 / 2:18 pm

    Finde ich sehr gut, dass du mit der Problematik der Vereinbarkeit von Familie und Beruf offensiv umgehst. Es muss sich was ändern und dazu ist Kritik ebenso nötig wie das Beharren auf den eigenen Rechten. Viel Erfolg dir hier weiterhin!

    • ari April 19, 2015 / 10:45 pm

      Danke, liebe Johanna!

  11. Laura April 17, 2015 / 3:01 pm

    Hallo Ari, das sind ja superduper News! Wie toll! Glückwunsch big time zu dem Schritt, dich auf P&L zu fokussieren! Das wird toll, freu mich riesig, dass es dann bestimmt bald mehr von dir zu lesen gibt. Habe deine Posts den Monat über schmerzlich vermisst!
    Und was den Hacker angeht: Karma will take care of him :)
    Liebste Grüße!!

    • ari April 19, 2015 / 10:40 pm

      Ja, das denke ich mir auch. :) Vielen Dank dir für die Aufmunterung.

  12. Karina April 17, 2015 / 3:28 pm

    Liebe Ari!

    Ich habe dein Blog von Anfang an sehr geliebt und die wegbleibenden Posts auch tatsächlich damit begründet, dass du eben neben deinem Job auch noch Mama bist und deswegen die Zeit für manches knapp wird. Ich finde aber, dass das wirklich jeder nachvollziehen kann und deswegen hab ich mich umso mehr gefreut, wieder etwas von dir zu lesen. Alles, was du hier postest kommt mit ganz viel Herzblut und das liest man auch aus jedem Satz heraus. Du machst das bestimmt spitzentoll und auch wenn ich dich nicht privat kenne, glaube ich, dass du alles trotzdem ganz großartig meistern wirst. Ich bin noch keine Mama, deswegen habe ich keine Ratschläge für dich, wie man zwischen Job und Familie den Super-Spagat findet, aber ich bewundere dich sehr und hoffe du lässt dich von nichts unterbuttern! Erst recht nicht von diesem amerikanischen Wicht!

    Alles Liebe für dich!

    Karina

    • ari April 19, 2015 / 10:39 pm

      Liebe Karina, 1000 Dank für deine lieben Worte!! Alles Gute für dich!

  13. Ana April 17, 2015 / 4:02 pm

    krass, sogar die Kommentare werden geklont… noch nie von derartigen Machenschaften gehört. Das sieht übel aus :( ich hoffe, es gibt bald einen Weg, wie man solche Diebe zur Verantwortung zieht!

  14. Farina April 17, 2015 / 4:13 pm

    Oh Mann, oh Mann, was ist denn da los!?

    Das finde ich wirklich schade, dass es mit dem Job nicht ‚funktioniert‘ hat, aber ich bin sehr froh, dass du den Schritt gegangen bist und dich nicht, wie viele andere Menschen, quälst bis zum bitteren Geht-nicht-mehr.

    Das mit dem Hacken schockiert mich auch (hatte ich auf Instagram auch kurz kommentiert). Den veränderten Impressum-Eintrag auf der Fake-Seite hast du gesehen, oder? Da steht eine Adresse in Bayern (Kleinostheim). Falls das irgendwie irgenwas bringen könnte…

    Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute, viel Erfolg und viel Zeit mit deiner Familie und möge auch die berufliche Zukunft nur Schönes bringen. :-)

    Liebe Grüße aus Hamburg!

    • ari April 19, 2015 / 10:23 pm

      Liebe Farina, danke dir. Leider stimmt die Adresse nicht. Habe schon nachgeforscht. :( Ich hoffe, es löst sich bald. Liebste Grüße!!

  15. Liesa April 17, 2015 / 4:50 pm

    Liebe Ari,
    es ist sehr schön, wieder von dir zu hören. So war ich schon traurig, dass hier so viel Stille herrschte (ich hoffe der Computer ist dem Bösewicht bereits um die Ohren geflogen) und ich teile genau diese Erkenntnisse und Fragestellungen bezüglich des Unter-einen- Hut-bekommen mit der Familie mit dir, denn davor habe ich immer Respekt, wenn es für mich so weit wird, eine Familie zu gründen.
    Ich freue mich schon sehr auf neue Einträge und Tipps von dir für die kommenden Monate.
    Und in diesem Zuge wollte ich auch eine Frage stellen: Weißt Du, ob man in Berlin die Produkte von Kjaer weis (außer bei amazingy) kaufen bzw sich erstmal anscauen kann?

    herzliche Grüße, Liesa

    • ari April 19, 2015 / 10:22 pm

      Liebe Liesa, ja, es fühlt sich auch gut an, wieder zurück zu sein. Ich befürchte Amazingy sind aktuell die einzigen. Ich glaube Murkudis und MDC haben es nicht mehr im Programm. Aber alle Produkte kannst du ja über den Probenservice von Amazingy bestellen. ;) Viel Erfolg

  16. Anja April 17, 2015 / 5:10 pm

    Schön, dass du zurück bist und ich kann deine Gründe gut verstehen.ich bin gewissermaßen auch „selbstständig“ bzw. war jetzt echt lange zuhause und habe meine Diss geschrieben. Ich weiß gar nicht wie wir das machen sollten ohne meine Flexibilität. Bei zwei Kindern sind die gesetzlichen Krankentage schnell verbraucht und ich möchte die beiden Jungs auch zuhause lassen können, wenn es ihnen „nur“ mal nicht gut geht.
    Wir haben leider keine Verwandten vor Ort und zusätzliche Betreuung durch eine Kinderfrau finde ich schwierig. Zwei Kinder würde ich z.B. einer Schülerin nicht anvertrauen, aber eine qualifizierte Betreuung ist dann schon fast zu teuer. Zum Glück gab es für mich jetzt die Möglichkeit mich zu qualifizieren.
    Aber ich muss sagen, dass ich auch diesen Status schwierig finde. Es wird nicht gleichermaßen anerkannt, von zuhause zu arbeiten. Man ist irgendwie verfügbar, was insbesondere in Kinderladen-Kontexten schwierig ist. Ich muss mich schon gut abgrenzen.
    Bei uns wird es aber demnächst Veränderung geben, denn die Diss ist bald fertig und ich werde dann auf Arbeitssuche gehen. Mal sehen wir die Arbeitswelt und ich uns dann hinsichtlich der Familie einigen werden.

    • ari April 19, 2015 / 10:18 pm

      Hach. Schwierige Kiste. Es muss sich wirklich was ändern!! Ich hoffe, wir bekommen das alle irgendwann hin. Alles Gute dir und deiner Familie. <3

  17. caro April 17, 2015 / 6:01 pm

    respekt dass du die konsequenzen gezogen und deinen festen job aufgegeben hast! ich habe früher in der werbefilm-branche gearbeitet und auch da ist es eigentlich normal, das man 24 std am tag / 7 tage die woche wenns sein muss parat stehen muss. damals hatte ich einigermasen glück, habe 2 kinder bekommen und konnte TZ arbeiten, trotzdem wurde ich teilweise wie du komisch angeschaut, wenn ich um halb vier gehen musste, damit ich die kids noch rechtzeitig aus dem kindergarten abholen konnte. keine ahnung, wie sich das kinderlose so vorstellen ;-) inzwischen habe ich noch eine „nachzüglerin“ bekommen und alles ging von vorne los… es ist wirklich schwer, familie und job unter einen hut zu bekommen, wenn man nicht gerade beamtin ist und x-teilzeitmodelle vorgesetzt bekommt. eine zeitlang habe ich dann auch selbständig gearbeitet und jetzt in der marketingfirma meines freundes – da ist es ja klar dass ich flexibel bin und ggf von zu hause arbeite, wenn ein kind krank ist.
    es wäre wirklich schön, wenn mehr flexible modelle sich durchsetzen würden, denn man macht seinen job oft effektiver habe ich festgestellt wenn man weiss: um x uhr muss ich raus. sonst hat man doch auch mal nen kaffee zwischendurch mit der kollegin getrunken, die viertel stunden ist bei TZ nicht mehr so drin.
    ich drücke dir ganz doll die daumen, dass das alles mit deinem blog (weiterhin) so gut klappt!!! auf jeden fall denke ich hast du die richtige entscheidung getroffen: die kids sind ja nur kurz so klein, ruck zuck gehen sie in die schule und meine grossen sind inzwischen vor 16 uhr sowieso nicht mehr zu hause (beide gymnasium). also: ich geniesse die zeit mit der kleinen umso mehr u es ist denke ich auch für die kinder wichtig, dass ein elternteil zumindest nachmittags dann da ist :-)
    liebe grüsse! caro

    • ari April 19, 2015 / 10:17 pm

      Danke, danke. Genauso sehe ich es eben auch. Die Kids sind nur einmal so klein! Und wenn sie größer werden, wollen sie vielleicht eh nicht den ganzen Tag von Mami und Papi betüddelt werden. Aber aktuell finde ich: ein Elternteil sollte mindestens nachmittags dabei sein. Viel Erfolg dir und alles Gute für die Familie.

    • ari April 19, 2015 / 10:10 pm

      Hihi. Den Post hatte ich schon vor ein paar Tagen vorgeschrieben, ich konnte ihn nur nicht online stellen. Danke für die knaller Zusammenfassung! Bitte an alle Arbeitgeber da draußen schicken. ;)

  18. isabel April 17, 2015 / 10:52 pm

    ach so und dein popo sieht in der hose echt woohooo aus ;) den comment musste aber nicht freischalten ;DDD

    • ari April 19, 2015 / 10:08 pm

      hahaha. merci!! <3

  19. Ina April 18, 2015 / 10:01 am

    Liebe Ari,

    ich habe deinen Blog schon sehr vermisst! Toll, dass du wieder (mehr) da bist! Alles Gute für die nächste Zeit!!

    • ari April 19, 2015 / 10:08 pm

      Vielen lieben Dank!!!

  20. Charlotte April 20, 2015 / 9:38 am

    Ich freue mich wahnsinnig über diesen Post! Nachdem lange nix kam, dachte ich schon der Blog verschwindet, da er erst nach Familie + Job dran ist. Umso mehr freut es mich zu hören, dass du Primer & Lacquer jetzt hauptberuflich machst! Hast du denn schon konkrete Pläne?
    Zum Thema Familie & Beruf… Ich empfehle da Sheryl Sandbergs Buch „Lean In“! Sandberg ist die 2. Chefin von Facebook nach Mark Zuckerberg, Mitte 40 und hat zwei Kinder. Mich hat das Buch vom Hocker gehauen und konnte mich darin sehr gut wiederfinden. Außerdem hat es motiviert :) Es gibt auch einen TED Talk mit ihr, da werden die wichtigsten Punkte des Buchs erläutert (falls du wenig Zeit hast).
    Ich wünsche dir für die Zukunft auf jeden Fall das Allerbeste. Du hast ja schon etwas gefunden, dass du leidenschaftlich gerne machst, also bleib dabei!!! Luca freut sich zwar, wenn ihre Mama mit ihr spielt, aber sie wird später so stolz sein auf das was ihre Mama erreicht hat. Und das wird ihr zeigen, dass sie das auch kann :)

  21. Kerstin April 22, 2015 / 5:30 pm

    Das hört sich alles super stressig an. Ich hoffe du konntest dich nach all dem Wahnsinn ein wenig erholen!
    Die Pedal Pusher steht dir ausgezeichnet!! Ich muss die jetzt unbedingt mal probieren.

    xx Kerstin

    http://blog.isthenew.at/

  22. Dana April 28, 2015 / 11:04 am

    Liebe Ari,

    das ist ein toller und wie ich finde notwendiger Schritt in die richtige Richtung.
    Das Modell der Festanstellung verblasst immer und immer mehr.
    Ich habe seit diesem Jahr meine Arbeitszeiten auch verschoben. Ich arbeite jetzt 3 Tage in der Festanstellung und die restliche Zeit habe ich für mich und meinen freiberuflichen Tätigkeiten. (Wenn du man eine Grafikerin brauchst).
    Ich bin selbst keine Mutter. Aber mir schwirrt das Thema schon länger in meinem Kopf umher, und ich finde es sehr schade, das es in vielen Köpfen der Firmen noch nicht wirklich angekommen ist … Familie. Da gilt das alte Model: Die Mutter bleibt zu Hause und der Vater geht arbeiten. Aber das man nicht nur Mutter ist, verstehen viele nicht.
    Behalte auf alle Fälle deinen Weg bei. Wenn es in einer Festanstellung nicht funktoniert, dann eben freiberuflich.

    Das man in letzter Zeit so viel von Copy-Cats hört/liest finde ich unglaublich.
    Zumal man auf die offenen Augen der anderen angewiesen ist. Ich hoffe dem Typ wird schnell das Handwerk gelegt.

    Liebste Grüße
    Dana

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