TRAVEL // 4 DAYS IN PARIS WITH THE FAMILY

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Letzte Woche ging es für mich und meine kleine Familie nach Paris, die Stadt in der Rainer und ich uns vor fast 5 Jahren kennengelernt haben. Da wir im März unser Jubiläum haben, wollten wir zu diesem Zeitpunkt unbedingt wieder in Paris sein und uns zusammen mit den Kindern – Wahnsinn, was in diesen 5 Jahren passiert ist! – eine gute Zeit machen. Nun kam es mal wieder etwas anders und bevor wir überhaupt über Flüge usw. nachdenken konnten, kam eine Einladung zu einem Tagesevent in Paris ins Haus geflattert. Da Alma noch so klein ist, gestillt wird und nicht aus der Flasche trinkt, konnte ich sie jedoch auf keinen Fall für einen Tag lang in Berlin beim Papa lassen. Also stand schnell fest, dass ich meine drei Liebsten auf eigene Kosten einfach mitnehme und wir unseren Jubiläumstrip daraus machen. Der Plan schien perfekt und wir hatten nichts dagegen, ausserhalb der turbulenten Modewoche für die Frauen da zu sein.

Wie immer hatten wir uns ein schönes Apartment vorab (diesmal über eine große Hotelbuchungsseite), wo wir uns selbst versorgen und alles gut zu Fuß hätten erkunden können, gebucht. Leider wurde uns dieses am Abend vor dem Flug, der 6:50 Uhr morgens ging, einfach gecancelt. Wir waren beide ziemlich baff, da uns das noch nie zuvor passiert ist. Nach einigen Telefonaten und Warteminuten in einer Service-Hotline bekamen wir immerhin Ersatz. Teurer, weiter weg und weniger charmant, aber nun gut. Wir sind eigentlich immer sehr entspannt und versuchen alles gelassen zu sehen, deshalb versuchten wir auch diesmal das Beste daraus zu machen. Wäre uns am letzten Tag nicht noch eine Maus durch die Küche gehuscht, dann würden wir uns auch gar nicht über die vielen kleinen anderen Mankos beschweren – aber jetzt warten wir doch noch auf eine kleine Entschädigung. Ist euch schon mal etwas ähnliches passiert und was habt Ihr gemacht?

Umso weniger Zeit haben wir dann also in unserem Apartment verbracht, was ja auch total okay ist, wenn man in Paris ist. Auch wenn es richtig frostig kalt war, die Sonne hat alles wieder wett gemacht und wir haben uns einfach am zweiten Tag mit Funktionswäsche eingedeckt und gefühlt alles getragen, was wir layern konnten.

Im Schnitt sind wir jeden Tag um die 10 Kilometer gelaufen, denn machen wir uns nix vor: Die Pariser Metro ist alles andere als kinderfreundlich. Die vielen Treppen, keine Fahrstühle und dann mit zwei kleinen Kindern und einem Buggy – das haben wir nur gemacht, wenn es nötig war. Ansonsten kann man ganz gut Bus fahren, wenn man nicht zu den Stoßzeiten unterwegs ist.

Wir haben morgens gut zuhause gefrühstückt, waren mehr oder weniger den ganzen Tag draußen und haben mittags in Läden gegessen, wo wir mit Buggy und den Kids willkommen waren. Das war zum Teil gar nicht so leicht…als wir vor drei Jahren mit Luca schon mal die Reise gemacht haben, ist uns bereits aufgefallen, dass Paris mit Kids nicht einfach ist. Aber es war deutlich einfacher mit einem Baby, das man gut im Ergobaby herumtragen konnte. Zum Glück haben wir ein paar Perlen gefunden, wo wir auch mit einem größeren Kind wirklich sehr freundlich aufgenommen worden und bedient worden sind. Das Essen war zudem grandios, dass wir jederzeit wieder hingehen würden.

Das war zum einen das Lou Lou Friendly Diner, welches seinem Namen alle Ehre macht. Das süße Interieur macht Lust stundenlang dort zu verweilen und die Karte liest sich wahnsinnig gut. Es gibt außerdem genügend glutenfreie Optionen bei Brot und Kuchen und somit konnte ich ohne Reue Eggs Benedict, Avocado Toast, Burger und Schokobrownies essen.

Sogar zum Sunday Brunch haben wir zusammen mit Jessie, ihrem Mann und Baby einen großen Tisch mit Kinderstuhl und Malsachen angeboten bekommen. Wir waren wirklich alle positiv überrascht, wie gut das dort mit den Kids funktioniert hat.

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In meiner neuen Lieblingsbluse von Rouje.

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Ein bisschen Shopping muss in Paris auch sein – zumindest für uns. Da gerade noch überall Sale war, kauften wir für unsere Mädels einen Berg süßer Klamotten. Vor allem bei Bonton und der Supermarktkette Monoprix, die tatsächlich immer wieder hübsche Klamotten für kleine und große Kinder haben, sind wir fündig geworden.

Ich habe übrigens nur ein Teil für mich geshoppt und das war ein Boho Kleidchen von Leon & Harper für unsere bevorstehende Reise nach L.A.

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Ebenfalls gut gegessen haben wir bei Blend. Hier gab es die leckersten Cheese Fries und den besten Cole Slaw, den ich je gekostet habe. Rainer war großer Fan der Burger, Buns und Bier. Und wirklich schön ist, dass das Interior mit cognacfarbenen Lederbänken auf kleinstem Raum wie eine Zeitreise in die USA der 50er Jahre wirkt. Nur edler. Und super modern.

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Ein Pflichtbesuch für uns ist immer der merci Store. Diesmal haben es mir neben den Klamotten und Kitchen Accessoires die Möbel angetan, vor allem dieses Maxi-Sofa mit Leinenbezügen. Leider kein Shipping nach Deutschland!

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Die schönste Sicht hatten wir vom Riesenrad auf der Place de la Concorde aus über Paris. Der Eintritt wirkt zunächst sehr happig für zwei Runden Fahrt, lohnt sich aber in jedem Fall.

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Meringue in allen Farben! Und jeden Morgen ein frisches Pain au Chocolat für Luca.

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Sonnig, aber klirrend kalt. So haben wir Paris noch nie erlebt.

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Auch immer nett: ein Quick stop im  Cafe Kitsuné für guten Kaffee und glutenfreie Kleinigkeiten

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Und weil es so schön war: waren wir sogar zweimal im Lou Lou. Wir kommen ganz bestimmt wieder.

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Und wer noch mehr Tipps braucht, der schaut mal in meinen alten Paris Guides hier und hier. 

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3 Comments

  1. Jen Februar 3, 2017 / 5:05 pm

    Nach Paris würde ich wirklich auch mal wieder gerne. Habt ihr zwischendurch dann auch mal Pausen auf dem Spielplatz gemacht oder wie habt ihr Luca bei Laune gehalten? Ich stelle mir das -ganz besonders bei der Kälte- mit einem „mittelgroßen“ Kind nicht so einfach vor. Liebe Grüße Jen

  2. Anja Februar 3, 2017 / 5:20 pm

    Mein Mann und ich waren ungefähr in dem Alter deiner Kinder mit unseren Jungs in Berlin und fanden die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel schon super anstrengend. Wir haben – wie ihr auch – das Tragen und Warten am Fahrstuhl irgendwann aufgegeben und sind gelaufen und gelaufen. Ich wusste nicht, dass es Städte gibt, die in diesem Punkt noch anstrengender sind. Tapfer sich davon nicht die Laune verderben zu lassen, obwohl ihr ja allen Grund gehabt habt. Mit Rückerstattungen mussten wir uns noch nicht auseinandersetzen. Vielleicht kann da so etwas wie der Verbraucherschutz helfen. Hoffentlich habt ihr Glück!
    Für Los Angeles drücke ich schon einmal die Daumen, dass alles, alles klappt!

  3. Stylista Februar 4, 2017 / 7:01 pm

    Super schöne Bilder von Paris!! Ich war zu letzt als Single mit Freunden da und bekomme nun richtig Lust, mal mit meiner Familie hinzufahren. Danke für die Tipps für familienfreundliche Restaurants und Cafes.
    Liebe Grüße aus Bayerisch-Schwaben, Diana von https://shoppingluxury.eu

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