TRAVELING WITH A BABY // LONDON FOR A WEEKEND

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Letzten Freitag verschlug es uns für ein Wochenende nach London. Das Wochenende, an dem einer meiner besten Freunde aus Schulzeiten heiraten würde. Wir freuten uns riesig darauf, waren aber auch ein wenig nervös, denn Almas erster Flug stand bevor und unsere große Tochter würde die Tage bei der Oma verbringen. Im Vorfeld hatten wir lange überlegt, ob wir zu viert anreisen oder nicht. Aber für diese kurze Zeit (Freitag bis Sonntag), voll mit Programm, wäre es für uns alle wohl mehr Stress, als Spaß gewesen. Schließlich nahmen wir nur Alma mit und versprachen Luca dafür ein spitzenmäßiges Omi-Wochenende. Und so fühlte es sich für ein paar Tage wieder an, wie vor genau drei Jahren, als wir zum ersten Mal mit der wenige Monate alten Luca verreisten. Mit dem Unterschied, dass wir diesmal eben noch unsere ältere Tochter vermissen konnten.

Alma hat den frühen Flug nach London super mitgemacht und wir konnten nach der weiteren Reise vom Flughafen in die Stadt in unser Zimmer im Ace Hotel Shoreditch ziehen. Dort angekommen machte sich erstmal Müdigkeit breit, weshalb wir am liebsten direkt ins große Bett gesunken wären. Da wir aber nur eine Stunde hatten, bis wir wieder zum Treffpunkt mussten, bemühten wir kurzerhand den Roomservice und bügelten in der Zwischenzeit unsere Kleider für die Hochzeit. Die Burger, die wir aufs Zimmer gebracht bekamen, waren die leckersten seit langem. Glutenfreies Brot statt Burgerbun war kein Problem und die Pommes waren super gut – einzig einen Augenblick mehr Zeit hätten wir gerne gehabt, um alles in aller Ruhe zu genießen. Aber die Zeit rannte uns mit Baby dann doch etwas davon…stillen, wickeln, schnell alles einpacken und los. Nicht mal Zeit für ein Burger-Foto gab es…

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Hätte ich vorher gewusst, dass wir im Bus ganze drei Stunden (zwei mehr als vorgesehen) durch den Berufsverkehr zur Location brauchen, hätte ich mir das Bügeln gespart. So war mein Kleid, dank Baby auf dem Schoß, bei der Ankunft wieder vollkommen zerknittert. Richtig aufgefallen ist es glücklicherweise niemandem. Für solche Situationen ist ein süßes Baby auf dem Arm wieder perfekt.

Geheiratet wurde jedenfalls außerhalb Londons auf einem wunderschönen Anwesen, dem Hedsor House. Es ist ein altes Herrenhaus im georgianischen Stil umringt von einem riesigen grünen Garten, das heute für Events, Filmdrehs und natürlich Hochzeiten genutzt wird. Ich hatte vorher schon online geschaut, was uns erwarten würde, aber in real life war es doch noch um einiges imposanter. Nicht umsonst wurde es wohl auch vor ein paar Jahren zur Nummer zwei der zehn besten Hochzeitsorte von der Times gewählt. Da ich dem Brautpaar zuliebe nicht zu viel von ihrer Hochzeit zeigen möchte, gibt es nur ein paar Schnappschüsse auf meinem Instagram zu sehen.

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Mitten in der Nacht ging es wieder zurück nach London, wo wir ganz nebenbei noch die schönste Sightseeing-Tour durch die Stadt bekamen. Um halb drei fielen wir dann sehr müde ins Bett, in dem wir endlich mal länger als bis sieben Uhr liegen durften und dösten morgens noch ein wenig mit Alma in den Tag. Nach einem entspannenden Bad für mich mit den tollen Farmers Produkten, die das Ace Hotel für die Gäste zum Testen und Kaufen bereit hält, spazierten wir zum Ozone Café, wo wir sehr gut frühstückten. Søren, den wir zufällig im Ace Hotel getroffen hatten, gab uns den Tipp und versprach uns nicht zu viel. Wir bekamen besten Kaffee aus der hauseigenen Rösterei und Leckereien für ein ausgedehntes Frühstück serviert. Ich nahm natürlich meine Favorites: Poached Eggs auf glutenfreiem Avo-Toast mit Halloumi und Spinat und einen frischen Saft.

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Ozone Coffee

Shoreditch roastery
11 Leonard St
EC2A 4AQ

Danach ließen wir uns ein wenig durch Shoreditch treiben – ich kannte diesen Stadtteil eigentlich nur vom Ausgehen und die Brick Lane vom Bagelessen und ihre Vintage Shops. Diesmal war ich wirklich schwer begeistert von diesem Viertel und war froh, dass unser Hotel gleich mittendrin lag. Es gab überall kleine Boutiquen und Cafés, die entdeckt werden wollten und da Fashion Week war, sind wir zufälligerweise auch noch in eine Show Venue geraten.

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Schöne Kitchen Goods, die wir am liebsten alle für unser Zuhause gekauft hätten, gibt es bei

Labour and Wait

85 Redchurch St.
London E2 7DJ

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Am Nachmittag zogen wir uns dann wieder auf unser Zimmer zurück – es war wie gesagt eher kühl und regnerisch in London und so wollten wir uns am liebsten den restlichen Tag im Bett einkuscheln, Tee trinken und Serien schauen. Leider wurde die Ace Hotel-eigene Sauna an diesem Wochenende gewartet, sodass wir nicht in den Genuss kamen, die Reste der vergangenen Nacht auszuschwitzen. Denn am Abend sollte es ja wieder direkt mit dem Hochzeitsprogramm – der Wedding Party – weitergehen. Ein bisschen Ruhe konnte uns allen, und vor allem Alma, also nicht schaden.

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Den Sonntagmorgen starteten wir nach dem Abend ganz entspannt im Hotel und bahnten uns später den Weg über den Street Food Market, wo wir uns gar nicht recht entscheiden konnten, was wir alles essen wollten. Und dann war es leider auch schon wieder Zeit für die Abreise zum Flughafen.

London, ich liebe dich jedes Mal ein bisschen mehr. Das nächste Mal kommen wir länger und zu viert.

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Da mich einige Freunde und Leser immer mal fragen, wie das Reisen mit Kindern oder mit einem Baby ist… Ich sage: einfach machen und herausfinden! Jedes Baby/Kind ist anders und manche sind auf Reisen plötzlich ganz entspannt, wenn sie es vorher nicht so sehr waren. Manchmal ist es aber auch umgekehrt. Reisen können immer unterschiedlich und vor allem ganz anders verlaufen, als man es sich gewünscht hat, aber auch dann sollte man sich nicht ärgern und es einfach wieder probieren. Fakt ist doch, dass man es nie erfahren wird, wenn man es nicht einfach mal gemacht hat. Wir sind mit beiden Kindern schon früh gereist, es war meistens immer alles gut und es werden hoffentlich noch viele tolle Trips und Destinationen folgen.

Ich denke immer, so lang man die Kinder ganz nah bei sich hat und ihnen Sicherheit und genügend Entspannungspausen gibt, kann nicht so viel schief gehen.

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Unser Ausblick aus dem riesigen Fenster. Der Blick nach weiter links auf die Skyline fühlte sich ein wenig nach Manhattan an. Aber der Hund, der so gleichgültig wie furchtlos auf dem Dach gegenüber herumlief, war das eigentliche Highlight.

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Sauna, Gym & Bar? Vielleicht beim nächsten Mal!

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1-2-3. Rainer hätte die drei Flaschen am liebsten mitgenommen.

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Sogar an Badesalz und Foot Cream wurde bei den Amenities gedacht.

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Hätten wir auch gerne zuhause: das Revo x Ace Hotel Heritage Internet Radio, das schick aussieht und unter anderem etliche Internetradiostationen streamen kann. So konnte der Sonntagmorgen schon gemütlich mit einer Tasse Tee und etwas Jazz starten.

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Und die kleine „Biene“ haben wir uns von Isabel für den Kurztrip ausgeliehen – sie hat dafür unseren Cameleon bekommen. Der kleine Bee ist zum Reisen und für Städte wie London und Paris, wo zum Beispiel die Ubahn-Gänge sehr schmal sind, perfekt.

– Vielen Dank an Ace Hotel für die Unterstützung – 

5 Comments

  1. Anne September 29, 2016 / 3:04 pm

    Toll!
    Wo sind denn Almas süße Strickschühchen her?

    Liebe Grüße,
    Anne

  2. Nicole September 29, 2016 / 9:22 pm

    Liebe Ari! Sehr schöne Fotos, mal wieder ein tolles Outfit und Danke für den Hotel-Tipp – ganz allein wegen der tollen Produkten einen Besuch wert (hahaha).
    Liebe Grüße, Nicole von FOURhangauf

    • Ariane Stippa Februar 23, 2017 / 8:29 pm

      Dankeschön vielmals!! Genau, schon allein das macht so viel her.

  3. Theresa Breunig September 30, 2016 / 10:12 pm

    und woher ist nun dein toller mantel, den du auf den bildern trägst? :)

    • Ariane Stippa Februar 23, 2017 / 8:29 pm

      Liebe Theresa, der ist von Filippa K. Aber schon ein paar Jährchen alt. ;)

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